Handtasche

So eine Handtasche aus der Abteilung „da passt der halbe Hausstand rein“ wollte ich schon länger mal haben. Die mir halbwegs gefallen haben, waren alle (für meine Verhältnisse) unbezahlbar. Heute war ich nach der Ergo in der Stadt. Eigentlich wollte ich nach gefütterten Schuhen schauen. Bin auch in einen Marken-Laden gegangen. Die Sohle von den Schuhen war so fest, dass man sie nicht biegen konnte. Wie soll ich da laufen können? Bin dann an T.Kmaxx vorbei gekommen. Durch das Schaufenster hab ich gesehen, dass sie massig Handtaschen haben. Also rein und geschaut. Eine schöne in silber gesehen. 49 €. Hm, weiß nicht. An das nächste Regal und die gleiche Tasche in dunkelblau gesehen. Am Preisschild war ein rotes Etikett. Reduziert. Okay. Nachgeschaut: 40 €.  Ist ok, mitgenommen.

 

Das ist die Tasche. Sie ist von S.ansibar. War jetzt nicht speziell auf eine Marke aus. Sollte mir optisch halbwegs gefallen und auch ein paar Reißverschlüsse haben. Den Originalpreis hätte ich nie gezahlt. 40 reicht für mich vollkommen aus.

 

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Müde

Die Veranstaltung am Samstag war ein Witz. Abgesehen davon, dass die kein Mensch kannte, obwohl es sie seit 36 Jahren geben soll. Wir dachten alle, dass man in die Halle geht, die Türen geschlossen werden und dann die Musiker auf die Bühne kommen. Vor Ort: die Türen waren offen, die Zuschauer sind rein und raus, wie sie lustig waren. Interpreten ohne Instrumente hatten 5 Minuten für ihr Lied, die mit Instrumenten (außer Schlagzeug, das stand immer auf der Bühne) hatten nur 3 Minuten für ihr Lied. Die Veranstalter haben es tatsächlich geschafft, gut 1 Std Verspätung auflaufen zu lassen. Für die Preisverleihung haben sie alle Musiker einzeln aufgerufen. Sinnvoller wäre gewesen: „Alle die heute auf der Bühne waren, rauf kommen“. Die andere Version hat 1 Std gedauert. So sind wir über eine Stunde später als geplant erst zurück gefahren. Die Stimmung schon im Bus war super. Lauter nette Leute. Zum Glück. Wir sind schon in der Tageszeitung gekommen und einer hat Fotos bei einer kostenlosen Wochenzeitung hochgeladen. Auch in der W.hatsApp Gruppe bin ich mit Fotos bombardiert worden.

Beim Ergo kam raus: es sind nur 20 % Arthrose, der Rest ist Überanstrengung des Muskels vom Teller schleppen im Nebendienst.

Am 24. muss ich nicht arbeiten. Meine Tochter auch nicht. (Wenn nicht der Dienstplan geändert wird.) Dann können wir schon früher zu meinen Eltern fahren.

Stressfrei

Erschreckend, wie oft ich bei Blogs lese, dass sich die Blog-Besitzer vom Bloggen gestresst fühlen. Ja, ich denke bei verschiedenen Ereignissen auch immer, dass ich das als Blogeintrag schreiben werde. Mache es aber inzwischen kaum mehr. Jeden Tag bloggen? Muss ich persönlich nicht. Für mich ist momentan wichtig daran zu arbeiten, dass ich mich über verschiedenes nicht mehr aufrege. Der Radfahrer, der den Fußweg benutzt, die Fußgänger anklingelt damit sie Platz machen. Im ersten Moment denke ich „So ein Depp. Ist die Straße nicht schön genug? Wo steht, dass das ein Fuß- und Radweg ist?“. Dann besinne ich mich drauf, dass ich mich nicht darüber aufregen muss. Auf dem Weg zur Arbeit ärger ich mich über ein junges Mädchen, das (sie ist über 8 Jahre alt) auf dem Fußweg fährt und an einer sehr engen Stelle schon ein paar mal fast in mich rein gefahren wäre. Obwohl sie um das Haus, das quasi im Weg steht, nicht drum rum schauen kann, fährt sie nicht langsam. Am Straßenrand ist ein Radweg eingezeichnet. Ich mache keinen Platz für sie an der engen Stelle. Warum auch. Ich hab sie mal gefragt, ob sie keine Verkehrsregeln kennt. Nach ein paar Metern hab ich mich abreagiert.

Auch der eine Anwalt, der mich heute genervt hat. Zuerst hab ich in Gedanken über ihn geflucht. Dann hab ich mir gedacht „na und“.

Als ich heute morgen in die Arbeit kam, lag eine Packung Grisinis, ein kleines Glas Balsamico und ein Glas Honig auf meinem Schreibtisch. Kleines Nikolausgeschenk von der Firma an die Mitarbeiter.

Für die Fahrt am Samstag hab ich T.offifee-Sterne gemacht. Schweine-Arbeit. Aus B.lätterteig Sterne ausstechen, ein T.offifee mit der Schokoseite nach unten drauf legen, zweiten Stern etwas ausziehen und darüber legen. Im Ofen so lange backen, bis der B.lätterteig goldbraun ist. Wenn die Sterne nicht extrem aufeinander geklebt sind, läuft die Innerei raus. Nach einiger Zeit bin ich auf C.roissants umgestiegen. Lauter Dreiecke aus dem B.lätterteig geschnitten und da dann die T.offifees eingewickelt.

Was ein Wochenende

Am Samstag sagt mir eine Bekannte, dass am Tag zuvor bei ihr Brustkrebs festgestellt wurde. 55 ist sie. War im April rum erst bei der Kontrolle. Schnell wachsend sagt ihr Frauenarzt. Ich hab sie dann mit Informationen versorgt.

Sonntag war ich eigentlich zum Glühwein trinken verabredet. Wurde ein paar Stunden vorher abgesagt, wegen Regen und weil der Stand wegen … nur … aufhat. Blabla.

Zwischen Freitag und heute habe ich 5 Sorten Plätzchen gemacht. 4 gebacken, 1 ging ohne backen.

Vorhin hat eine Bekannte angerufen. Ihr Sohn war zur gleichen Zeit im Kindergarten wie meiner. So lange kennen wir uns schon (mehr oder weniger gut). Sie musste sich mal wieder „auskotzen“. Hat sie über eine Stunde gemacht. Jetzt bin ich einfach nur müde.

Beim Discounter hab ich gesehen, dass sie noch ein paar Adventskalender haben. Reduziert, weil ja schon der 3. ist. Hab mir dann einen mit gefüllter Schokolade gegönnt (1,50 oder so).

Samstag bin ich mit einem Bus unterwegs. Bisher war die Ansage, dass um 6 Uhr Abfahrt ist (muss ich mit dem Auto hin, weil zu weit und zu früh). Heute kam die Ansage, dass wir schon um 5 Uhr abfahren. Uff. Okay. Muss ich durch. Einer meinte, man könnte ja durchmachen. Die Veranstaltung, wo wir hin fahren, geht von 13 bis 23 Uhr. Dann noch Rückfahrt. Nö. So jung bin ich auch nicht mehr, dass ich zwei Tage durchmachen kann.

 

Dezember

Kennt ihr noch die Sendung „Formel 1“ aus den 80ern? Die Moderatorin Steffi Tücking ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Sie hat neben Ingolf Lück und Peter Illmann die Sendung moderiert.

Heute war ich mal wieder bei meinem Friseur. Zeit wurde es. Die Chefin war in der Nähe des Eingangs und ich habe sie gefragt, ob „meine“ Friseurin wieder da ist. Ist sie. „Meine“ Friseurin war für einige Monate in einer anderen Stadt (80 km entfernt) in einer Filiale, um dort jemand einzuarbeiten. Wir haben uns beide gefreut, uns wieder zu sehen. Meine Kurzhaarfrisur kannte sie logischerweise noch nicht. Sie hat dann gesagt, dass sie schon weiß, wie sie schneiden möchte. Die Frisur ist so, wie ich es gerne hätte. Auf dem Weg zum Friseur hab ich mir noch gedacht „Pflege oder sowas brauch ich nicht“. Meine Friseurin „soll ich dir eine Pflege in die Haare geben?“ Zack, war ich dabei. Darum war der Friseurbesuch auch deutlich teurer als geplant.

Gestern habe ich die erste Sorte Weihnachtsplätzchen gebacken. Heute die zweite. Laut Rezept sollten die Plätzchen 20 Minuten in den Ofen. Nach ungefähr 10 Minuten hat es etwas angebrannt gerochen. Die erste Fuhre hat reichlich Röstaromen. Die nächsten 3 Bleche habe ich dann kürzer in den Ofen. Drei Sorten möchte ich noch machen.

In der Stadt war ich auch noch. Nach dem Friseur. Es waren wieder relativ viele Leute auf Pokémon-Jagd. Wem es gefällt

 

Neben der Spur

Heute morgen bin ich gegen 6.30 Uhr wach geworden, weil ich mal wieder Kopfschmerzen hatte. Ich habe dann zwei P.aracetamol eingenommen und bin wieder ins Bett. Die erste Zeit habe ich gehofft, dass die Tabletten nicht den Rückwärtsgang einlegen und dabei versucht zu entspannen. Irgendwann bin ich wieder eingeschlafen. Als ich dann später wieder aufgewacht bin, hab ich auf die Uhr geschaut. Der Stand der Zeiger war mir etwa suspekt. Also den Rollladen im Schlafzimmer geöffnet und nochmal geschaut: 12.30 Uhr. Nee, das kann nicht stimmen. In die Küche gegangen, um auch dort das Fenster zu öffnen. Ein Blick auf die Küchenuhr hat die Uhrzeit bestätigt. Okay. Dann ist das eben so.

Jetzt, um 14.47 Uhr fühle ich mich komplett erschlagen. Leichte Schmerzen habe ich immer noch.

Der Kinofilm

Die Millenium Trilogie von Stieg Larsson mag ich sehr gerne. Hab die Bücher bereits gelesen und auch die Filme auf DVD. Über den neuen Film habe ich mich vorab nicht informiert. Begeistert ist was anderes. Da kommt ein Schauspieler auf die Leinwand und ich muss überlegen, wen er verkörpern soll. Alles andere Schauspieler. Lisbeth Salander ist ein Hacker-Profi vom Feinsten. Kann sich in jedes Programm und in jedes Bankkonto hacken. Bringt es aber in dem Film nicht fertig ihr Handy abzuschirmen, so dass es nicht geortet werden kann. Dezent peinlich. Der Journalist Mikael Blomquist hat in den ersten Filmen eine tragende Rolle eingenommen. In dem neuen Film ist er nur mehr oder weniger Beiwerk. Nein, der Film gefällt mir nicht.